§§ 249 ff. StGB (Raub, schwerer Raub, Raub mit Todesfolge)
Stand 2014/2015 · Registerabgleich 23.8.2026
Änderungen
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Norm und Systematik: Zweiaktiges Delikts, das sich aus Diebstahl und Nötigung zusammensetzt, wobei die Nötigungshandlung gerade das Mittel zur Wegnahme darstellt.
1.
Fremde bewegliche Sache
2.
Qualifiziertes Nötigungsmittel
3.
Wegnahme
4.
Zweck-Mittel-Bezug
5.
Subjektiver Tatbestand
a.
Vorsatz bzgl. aller Merkmale des objektiven Tatbestandes
b.
Absicht der rechtswidrigen Zueignung (wie bei § 242 StGB)
6.
ggf. Qualifikationstatbestand, §§ 250, 251 StGB
a.
§ 250 Abs. 1 Nr. 1 StGB: Beisichführen von gefährlichen Werkzeugen (vgl. § 244 Abs. 1 Nr. 1a StGB)
b.
§ 250 Abs. 1 Nr. 1b StGB: Beisichführen sonstiger Werkzeuge oder Mittel (vgl. § 244 Abs. 1 Nr. 1a StGB)
aa.
(Sonstiges) Werkzeug oder Mittel
c.
§ 250 Abs. 1 Nr. 1c StGB (Gesundheitsgefährdender Raub)
d.
§ 250 Abs. 1 Nr. 2 StGB: Bandenraub ( vgl. § 244 Abs. 1 Nr. 2 StGB)
e.
§ 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB (Verwendung von Waffen oder gefährlichen Werkzeugen)
f.
§ 250 Abs. 2 Nr. 2 StGB (Bewaffneter Bandenraub)
g.
§ 250 Abs. 2 Nr. 3a StGB (Schwere körperliche Misshandlung)
h.
§ 250 Abs. 2 Nr. 3b StGB (Lebensgefährdender Raub)
g.
§ 251 StGB; Prüfung hinter § 211 StGB, vor §§ 250, 222 StGB (Gesetzeseinheit)
5.
Rechtswidrigkeit / Schuld
6.
Versuch
7.
Rücktritt
8.
Beteiligung
a.
(sukzessive) Beteiligung
b.
Aufstiftung: Nach BGH liegt hier Anstiftung zum Tatganzen, nach aA lediglich Anstiftung hinsichtlich des "Mehr" vor, wenn dies einen abtrennbaren Teil oder hinsichtlich des ursprünglich Geplanten ein aliud darstellt.
9.
Konkurrenzen