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Zustimmung zur Grundbuchberichtigung

Stand 2014/2015 · kein Registerabgleich vermerkt

Schadensersatz wegen Pflichtverletzung (§§ 280, 241 Abs. 2, 311 Abs. 2 BGB)
1.
vorvertragliches Schuldverhältnis
3.
Vertretenmüssen
→
Rechtsfolge
Rücktritt bei Nicht- oder Schlechtleistung (§§ 346 Abs. 1 i.V.m. 323 BGB)
1.
gegenseitiger Vertrag
2.
Nicht- oder Schlechtleistung
3.
Fristsetzung oder Entbehrlichkeit, § 323 BGB
4.
Rücktrittserklärung
→
Rechtsfolge
Vormerkungsinhaber gegen Erwerber (§ 888 BGB)
1.
Vormerkung
2.
vormerkungswidrige Verfügung
3.
der vorgemerkte Anspruch ist entstanden
→
Rechtsfolge
Berichtigung des Grundbuchs (§ 894 BGB)
1.
Anwendbarkeit
2.
Unrichtigkeit des Grundbuchs
a.
Formelle Rechtslage (= Eintragungen im Grundbuch)
b.
Materielle Rechtslage (= reale Eigentumsverhältnisse)
c.
Absolute Unrichtigkeit
3.
Aktivlegitimation: materieller Rechtsinhaber
4.
Passivlegitimation: Buchberechtigter (= Innehabung der Buchposition)
5.
Keine Einreden
a.
gem. § 986 BGB analog
Grund: § 894 BGB ist der Vindikation des § 985 BGB nachgebildet („Grundbuch-Vindikation“). Wie dort § 986 BGB ein Recht zum Besitz entgegensetzt, kann hier ein Recht auf die eingetragene Position dem Berichtigungsanspruch entgegengehalten werden — daher § 986 BGB analog.
b.
→
Rechtsfolge
Herausgabeanspruch (§§ 812 ff. BGB)
1.
Etwas erlangt (Buchposition)
2.
durch Leistung oder in sonstiger Weise
3.
ohne rechtlichen Grund
→
Rechtsfolge
Schadensersatzpflicht (§§ 823 i.V.m. 249 Abs. 1 BGB)
1.
Tatbestand des § 823 Abs. 1 BGB
2.
Schaden in Gestalt einer unrichtigen Buchposition
→
Rechtsfolge