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§ 266 StGB (Untreue)

Stand 2014/2015 · Registerabgleich 22.8.2026

Änderungen

Noch kein Eintrag.

Norm und Systematik: Vermögensbeschädigungsdelikt, Tätigkeitsdelikt, echtes Unterlassungsdelikt, echtes Sonderdelikt. Vergehen, Versuch nicht strafbar. § 266 Abs. 2 StGB enthält Verweis auf die Anwendung der (Regelbeispiele) der besonders schweren Fälle des Diebstahls und des Betruges.

1.
Objektiver Tatbestand
a.
§ 266 Abs. 1 Alt. 1 StGB (Missbrauchstatbestand)
aa.
Besondere Befugnis
(1)
Verfügungsbefugnis über fremdes Vermögen
(2)
Verpflichtungsbefugnis für fremdes Vermögen
bb.
Herkunft der Befugnis
(1)
Gesetz
(2)
Behördlicher Auftrag
(3)
cc.
Missbrauch der Befugnis
dd.
Vermögensbetreuungspflicht
ee.
Vermögensnachteil
b.
§ 266 Abs. 1 Alt. 2 StGB (Treubruchstatbestand)
aa.
Pflicht zur Wahrnehmung fremder Vermögensinteressen (sog. Vermögensbetreuungspflicht)
bb.
Herkunft der Pflicht
cc.
Verletzungshandlung
dd.
Vermögensnachteil, s.o.
2.
Subjektiver Tatbestand
3.
Rechtswidrigkeit / Schuld
4.
Strafe
a.
ggf. Strafzumessungsregel, § 266 Abs. 2 i.V.m. § 263 Abs. 3 StGB
b.
ggf. Strafantrag, § 266 Abs. 2 StGB i.V.m. §§ 247, 248a StGB