§ 321 BGB
- § 321 BGB
- §§ 321 Abs. 2 Satz 1, 323 BGB
Unsicherheitseinrede
(1) Wer aus einem gegenseitigen Vertrag vorzuleisten verpflichtet ist, kann die ihm obliegende Leistung verweigern, wenn nach Abschluss des Vertrags erkennbar wird, dass sein Anspruch auf die Gegenleistung durch mangelnde Leistungsfähigkeit des anderen Teils gefährdet wird. Das Leistungsverweigerungsrecht entfällt, wenn die Gegenleistung bewirkt oder Sicherheit für sie geleistet wird.
(2) Der Vorleistungspflichtige kann eine angemessene Frist bestimmen, in welcher der andere Teil Zug um Zug gegen die Leistung nach seiner Wahl die Gegenleistung zu bewirken oder Sicherheit zu leisten hat. Nach erfolglosem Ablauf der Frist kann der Vorleistungspflichtige vom Vertrag zurücktreten. § 323 findet entsprechende Anwendung.
5 Fundstellen
- DefinitionenSchema
Synallgma › besondere Bedeutung bei
- ErfüllungAnspruchsziel
Allgemein: Vertraglicher Primäranspruch
- VertragsrechtSchema
Zurückbehaltungsrecht nach § 320 BGB
- Rechtshemmende EinwendungenSchema
- Schuldrecht ATSchema
Rücktrittsgründe › gesetzlich