Prozessvoraussetzungen
Stand 2014/2015 · Registerabgleich 23.8.2026
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1.
Echte Prozessvoraussetzungen
2.
Sachurteilsvoraussetzungen
b.
sachliche Zuständigkeit, §§ 23 ff., 71 ff. GVG
aa.
Amtsgericht, §§ 23, 23a, 23b GVG
(1)
Streitwert bis 10.000 Euro, § 23 Nr. 1 GVG
(2)
streitwertunabhängig gem. § 23 Nr. 2 GVG
bb.
in allen sonstigen Fällen: Landgericht, § 71 GVG
c.
örtliche Zuständigkeit, §§ 12 ff. ZPO
e.
Prozessfähigkeit oder Vertretung, §§ 51 ff. ZPO, Vertretung: Kläger macht als Vertreter fremdes Recht in fremdem Namen geltend
aa.
Kläger macht eigenes Recht in eigenem Namen geltend: Prozessführungsbefugnis (+), Ausnahme: Verlust der Prozessführungsbefugnis, insb. § 80 Abs. 1 InsO
bb.
Kläger macht fremdes Recht in eigenem Namen geltend, Prozessführungsbefugnis (+), falls
(1)
gesetzliche Prozessstandschaft oder
(2)
gewillkürte Prozessstandschaft, Voraussetzungen:
(a)
Übertragung des Rechts oder
(b)
Ermächtigung analog § 185 Abs. 1 BGB und
(c)
schutzwürdiges Eigeninteresse
aa.
Einreichung der Klageschrift bei Gericht, Inhalt: Auslegung durch das Gericht. Wahl derjenigen Klageart, die dem Rechtsschutzbegehren des Klägers gerecht wird. Notwendiger Inhalt bestimmt sich nach § 253 ZPO:
(1)
Konkrete Bezeichnung von Parteien und Gericht (§ 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO)
(2)
Angabe des Gegenstandes und des Grundes des erhobenen Anspruchs; Antrag (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO)
(3)
Anschrift des Beklagten (§§ 253 Abs. 4 i.V.m. 130 Nr. 1 ZPO)
(4)
Eigenhändige Unterschrift (§§ 254 Abs. 4 i.V.m. 130 Nr. 6 ZPO)
bb.
Zustellung an den Beklagten