§ 136a StPO
- § 136a Abs. 3 Satz 2 StPO
- § 136a Abs. 3 StPO
- § 136a StPO
- §§ 136a, 69 Abs. 3, § 163a Abs. 3 und 5 StPO
Verbotene Vernehmungsmethoden; Beweisverwertungsverbote
(1) Die Freiheit der Willensentschließung und der Willensbetätigung des Beschuldigten darf nicht beeinträchtigt werden durch Mißhandlung, durch Ermüdung, durch körperlichen Eingriff, durch Verabreichung von Mitteln, durch Quälerei, durch Täuschung oder durch Hypnose. Zwang darf nur angewandt werden, soweit das Strafverfahrensrecht dies zuläßt. Die Drohung mit einer nach seinen Vorschriften unzulässigen Maßnahme und das Versprechen eines gesetzlich nicht vorgesehenen Vorteils sind verboten.
(2) Maßnahmen, die das Erinnerungsvermögen oder die Einsichtsfähigkeit des Beschuldigten beeinträchtigen, sind nicht gestattet.
(3) Das Verbot der Absätze 1 und 2 gilt ohne Rücksicht auf die Einwilligung des Beschuldigten. Aussagen, die unter Verletzung dieses Verbots zustande gekommen sind, dürfen auch dann nicht verwertet werden, wenn der Beschuldigte der Verwertung zustimmt.
7 Fundstellenin 4 Schemata
- BeweisverwertungSchema
- DefinitionenSchema
Strafprozess
- RechtfertigungSchema
Allgemeiner rechtfertigender Notstand, § 34 StGB; wortgleich: § 16 OWiG › Notstandshandlung
- StPOSchema
Grundsätze der Verfahrensdurchführung und der Beweiserhebung › Allgemeine rechtsstaatliche Grundsätze jeder… · Beweiserhebung › Verbote · Beweisverwertung › Gesetzliche Verwertungsverbote